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Das war der "battle of Gera" - 2011

 

Tja, das war er nun: Der Battle 2011. Ohne Regen, mit viel blendender Sonne und ohne überaschende Ergebnisse verlief der diesjährige BSG-interne Vergleich zwischen den inzwischen zahlreichen Volley- und Fußballern in gewohnt agressiv-harmonischer Athmosphäre. Und schön war auch, am Ende wieder sagen zu können, dass wir nicht nur uns, sondern insgesamt etwas bewegt hatten: Denn mit von beiden Teams neun geschossenen Toren im Fußballvergleich finden mindestens satte 45,- Euronen den Weg in die Kasse des "Laufen mit Herz" 2011 - eine tolle Sache!

Da war es fast schon nebensächlich, dass beide Vertretungen in ihren eigenen Sportarten auftrumpften und letztlich überzeugend gewinnen konnten. Wobei - das Eine oder Andere muss dann doch noch etwas genauer beleuchtet werden.

Äußerst pünktlich angereist brauchte es doch noch einige Zeit nach festgesetzten Aufschlagtermin bis zum Beginn des Volleyball-Matches. Denn das in Falka vermutete Volleyballnetz hatte sich dünne gemacht, und so schickte man sich improvisierend ein Tornetz zwischen die zwei Pfosten zu zimmern. Das ausgerechnet die Fußballer auf diese glorreiche Idee kamen, kann nicht wirklich war sein. Denn dies hatte natürlich gravierende Auswirkungen auf das Spiel. Wie gewohnt suchten nämlich die stollenbeschuhten Kampftrinker den direkten Zug zum Tor(netz). Und so landete nahezu jeder zweite Ball direkt in der interessanten Fangnetz-Konstruktion.

Aber auch die Spielfeldumgrenzung hatte was für sich. Immerhin acht Wasserflaschen und zwei Schienbeinschoner sollten den ohnehin halbblinden Schiedsrichter bei der Urteilsfindung unterstützen. Das ging natürlich voll in die Hose. Erstaunlich, wie trotz manch fragwürdiger Entscheidung des Referees alle Beteiligten ruhig blieben. Mit drei deutlich gewonnenen Sätzen ging der erste Teil des Wettstreits klar an die Volleyballcracks. Nur im letzten und kürzesten Satz konnten die Fußballer ein wenig mithalten.

Beim anschließenden Fußballspiel durften sich die Volleyballer nicht nur der Sonne im Rücken sondern auch der Übermotivation, ja teilweise schon Verbissenheit einiger Gegner sicher sein. Und für die "Endlichmaleintorschießen"-Truppe von Hauptredner Käse lief es optimal: Schon nach zwei Minuten verteilte (obwohl ganz klar erst für nach dem Spiel vereinbart) uns Maddin Geschenke in Form eines Spitzenpasses zum Gegner, der den Ball - wie soll ich das ausdrücken - halb fallend, halb fliegend irgendwie an den Fuß bekam und den RWE-Fan im Tor überwandt. Schlusspfiff - so wäre es dem Käse nun sicherlich Recht gewesen. Aber 2 x 25 Minuten waren vereinbart, und die waren ja noch lang...

Langsam aber sicher fingen sich nämlich bald darauf die Fußballer dann doch wieder. Interessant dabei, wie wenig Spaß man doch an seinem Lieblingssport haben kann, wenn man auf den falschen Ehrgeiz setzt. In dieser Hinsicht haben uns die Volleyballer an diesem Abend locker schon ein zweites Mal geschlagen. Allein die Fanausrüstung der Dorle  war unschlagbar!

Dann fielen doch noch Tore - insgesamt waren es dann sieben für die Profis am Ball und ein weiteres  für die Volleyballer. Und deren Rädelsführer schaffte sogar fast die Sensation. Mit einem direkten Freistoß konnte er die Mauer und fast sogar den Torwart überwinden. Aber der reagierte stark und es muss natürlich noch erwähnt werden, dass der Mauerabstand leider nicht ganz korrekt war.

Nach nahezu einer Stunde Fußball, die nachweislich für den einen oder anderen noch Tage danach in den Muskeln zu spüren war, gingen wir zum gemütlichen Teil über. Der freundliche Druckersauger hatte bis zu unserem Abgang vom Spielfeld schon fast alle Würschte fertig gebraten, so dass man diesmal nicht unnötig warten musste. Dafür großen Dank! Dieser gebührt natürlich auch allen Anderen, die sich an der Organisation des Battle beteiligt haben. Eine Veranstaltung, die - darüber waren sich erneut alle Teilnehmer einig - auch im nächsten Jahr unbedingt eine Wiederholung finden muss.


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Kommentare 

 
#1 Käse 2011-09-02 07:59
Juuuhuuuu - ich bin nur "halbblind" :lol:

Schade, dass die 2:0 Führung der Volleyballer im Bericht untergeht :lol: aber immerhin wird mein gefühlter 30-Meter-Freistoßhammer erwähnt... :eek: :D

Aber wie Wahrheit des Tages:

"Interessant dabei, wie wenig Spaß man doch an seinem Lieblingssport haben kann, wenn man auf den falschen Ehrgeiz setzt."

Wahre Worte, Gatze, wahre Worte. :-)
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