
Platz 21 zum Jahresabschluss
Herde zu Gast beim Gera-Mix
Uuuuuuuh, Ahhhhhh Gera-Mix. Die Volleyballelite der Otto-Dix-Stadt trifft sich zum Stelldichein und die Herde mittendrin. Versuchten wir schon einmal vor zwei Jahren erfolglos die Teilnahme (die aber wegen Hallensperrung ausfiel), so klappte es in diesem Jahr und wir feierten unsere Turnierpremiere. Das Gera-Mix ist ein reines Mixturnier über zwei Tage im Modus 3/3 (für alle Randsportler: es müssen zwingend drei Frauen und drei Männer spielen). Die Spielzeit betrug pro Spiel 2 x 10 Minuten. Das Spielniveau lag bei Regionalliga abwärts - d.h. äußerst hoch. Angemeldet waren 32 Mannschaften, angetreten sind am Turniertag 30. Bei 60 Euro Kaution und kurz vor Turnierbeginn abzusagen, ist sicherlich nicht nur für uns unverständlich. Auf Grund der Absagen wurde der Turniermodus kurzfristig von 8 Staffeln à 4 Mannschaften verworfen und ein neuer Modus mit 6 Staffeln zu je 5 Teams gespielt. Wir wurden in Gruppe B eingeteilt. Unsere Gegner waren die Killerbienen (Endplatzierung 3), Top im Alter (15), Westsächsische HS Zwickau I (8) und Flying Balls (29).
Wir begannen den Tag und das Turnier erst mal mit folgender Szene:

welch Dramaturgie am frühen Morgen...
Spielerisch gelang uns nicht soooo viel. Gegen die oftmals deutlich besser ausgebildeten Gegenspieler konnten wir nur teilweise Paroli bieten. Das ein oder andere Erfolgserlebnis gelang uns aber trotzdem. So richtig gestört hat uns das alles allerdings aber nicht. Ist für andere Mannschaften das Gera-Mix das Highlight des Jahres (mit entsprechenden Messer zwischen den Zähnen), war es für uns im Endeffekt ein Turnier wie jedes andere auch. Sicherlich war es "nett" gegen die "Großen" der Geraer Volleyballszene auflaufen zu können und den einen oder anderen Trick abgucken zu dürfen. Wir hatten aber zumindest am Tag eins des Turnieres mehr mit warten als mit Spielen zu tun. Man kann dem Veranstalter da auch nicht einmal ein Vorwurf machen: ein kurzfristig erstellter Spielplan kann nie optimal und ausgeklügelt sein. Wir hatten z.B. zwischen den Spielen Minimum eine Stunde Pause - wo hingegen andere Mannschaften am frühen Nachmittag fertig waren. Besonders "blöd" ist es, wenn es Mannschaften gibt (wie wir) die mit zwei Auswechselspielern agieren. Da nur sechs Leute gleichzeitig spielen können, haben automatisch zwei Mitspieler eine Mindestpause von zwei Stunden zwischen den Spielen. Für uns als Mannschaft die immer eine Weile braucht um ihren Rhythmus zu finden alles andere als optimal.Wir mussten also die Zeit des Wartens überbrücken und taten dies, wie von der Herde gewohnt, natürlich auf unsere Art und Weise. Es wurde getrunken (das übliche halt), gegessen, beobachtet, diskutiert, festgestellt und natürlich integriert. Integriert? Nun ja, wir hatten schließlich zwei neue Herdenmitglieder zu begrüßen: einerseits die Anne, eine Studienkollegin vom Hansi und unsere vierte Frau an diesem Wochenende.
links mit Bemme: Anne - rechts mit Bier: Roy
Andererseits gibt es ein neues dauerhaftes Herdentier. Ein herzlichen Willkommen und tosenden Applaus für Olaf:
neu im Team: Olaf (4. von links) - vorne rechts noch nicht vollends überzeugt: Dauerpessimist Sid
Olaf wurde durch Alex beim Schrottwichteln zur Weihnachtsfeier verschenkt. Man muss wirklich von Glück sprechen, dass die Uschi diesen kleinen trolligen Kerl gewichtelt hat. Man stelle sich mal vor, der Brosche hätte ihn gezogen!!! Auf dem Friedhof der Kuscheltiere könnte man ihn nun suchen. Und dabei ist er wirklich sooooooo niedlich:
Maskottchenführer Mike Arm in Arm mit Neuzugang Olaf
Für unsere Maskottchen war dieses Wochenende aber wirklich ein Highlight. Endlich gab es für Mike & Co. mal etwas zu gucken und sie nutzen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch auf Glücksbringerebene:
Mike & Co. beim Erfahrungsaustausch mit Teddy Bär
Wir beendeten den Tag eins auf Platz vier unsere Gruppe und spielten so um die Plätze 19 bis 25. Das bedeutete weitere fünf Spiele für uns. Ein Spiel davon wurde noch am Samstagabend gespielt. Die restlichen sollten am Sonntag schön verteilt bis Mittag stattfinden. Allerdings war das am Sonntagmorgen schon wieder Makulatur, da der Spielplan erneut umgeschrieben wurde. Für uns bedeutete das, vier Spiele direkt hintereinander und halb zwölf Schluss. Wir schlugen uns wacker und hatten deutlich mehr Chancen als am Samstag mitzuhalten. Von den fünf Spielen gewannen wir immerhin drei, was in der Endabrechnung knapp (zu Platz 19/20) Platz 21 bedeutete. Nach unseren Spielen durften und wollten wir mal wieder warten bis ca. halb fünf die Siegerehrung stattfand. Doch das Warten lohnte sich: Als besonderes Schmankl gab es für jede teilnehmende Mannschaft einen Löwen als Geschenk. Somit noch ein neues Maskottchen für uns :-)

Die Siegerehrung: ein Löwe zwischen zwei Mietzen
Was bleibt als Fazit?
Einerseits die Erkenntnis das wir noch viel zu lernen haben: Was bei diesem Turnier für Bälle gespielt wurden, war schon teilweise beeindruckend. Allerdings muss auch hier wieder festgestellt und erwähnt werden: für unsere Volleyballtechnische Ausbildung, unsere Philosophie und unser Konzept sind der Großteil der Gegnerischen Mannschaften kein Maßstab und wir sollten uns dadurch auch in keinster Weise minderwertig oder schlecht fühlen. Als Ansporn und Motivation ("uuuuuih, das will ich auch mal können") kann man dies aber trotzdem nehmen! Wir haben trotz der teilweisen Klatschen nie wirklich unsere Linie und Laune verloren - dies gilt besonders hervorzuheben, da einige andere Mannschaften mit teilweise stärkeren Spielern viel weniger Spass und Gemeinsamkeit auf dem Platz zeigten.
Als äußert gelungen kann man auch die Integration der Gastspielerin Anne beschreiben. Ohne große Probleme wurde sie von der Herde aufgenommen ("macht mal kurz die Ärsche auf und lasst sie rein"), hatte sichtlich Spass und fühlte sich rundum wohl. Darfst gerne wieder kommen! ![]()
Auf ein großes Jahresresümee verzichte ich an dieser Stelle - ich würde mich auch sonst nur wiederholen. Es macht jedenfalls aus meiner Sicht eine Menge Spass mit der Herde - eine Fortsetzung unseres Weges ist auch im Jahr 2013 garantiert. Auf hoffentlich weitere viele tolle gemeinsame Stunden!
Die Top und Flops:
- "oooar neee, die schon wieder"
- Gegner die Sonntag nicht mehr antreten...
- ...und (unverständlicherweise) trotzdem nicht auf den letzten Platz verbannt werden
- "das war der Krake, das mach ich immer so!"
- Wir haben Pause...
- die unzählbaren Versuche der Mädels ernst zu gucken (siehe Bilder)
- Olaf
- Teddy Bär
- der Löwe ("damit ihr mal was anderes außer Frösche habt"
)
- hmmm, jetzt ne Roulade!
- guckt ma da, die Judäische 6mit&ohne Volksfront! - Spalter! (Anmerkung Redaktion: ich liebe Insider!)
- Jaaaaa, die sind schwer!
- Top: die Pfeifferleistung im Endspiel!
- sehr lecker: Dorlsche BSG Plätzchen:

das "B" und das "G" waren lecker - nicht in die Halle hat es das "S" geschafft
Statistik:
Vorrunde:
Killerbienen - Anti-Einsatz-Truppe 2-0 (32:21)
Top im Alter - Anti-Einsatz-Truppe 2-0 (38:22)
Flying Balls - Anti-Einsatz-Truppe 0-2 (26:37)
Hochschule Zwickau I - Anti-Einsatz-Truppe 2-0 (41:14)
Platzierungsspiele 19-24:
Hochschule Zwickau II - Anti-Einsatz-Truppe 0-2
Turbine Hohenwarte - Anti-Einsatz-Truppe 1-1
Stoned - Anti-Einsatz-Truppe 2-0
Netzhüpfer - Anti-Einsatz-Truppe 0-2
Restposten - Anti-Einsatz-Truppe 2-0
Die Endtabelle:

Bildquelle: http://kphutzsch.privat.t-online.de/gera-mix.html
Mannschaft: Uschi, Chrissi, Dorle, Anne, Roy, Krake, Björn, Lutz, Bob, Käse
Fans: die Maskottchen Mike, Sid, Betty, Herman, ein 2. blinder Maulwurf, Olaf
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Kommentare
Das Bild mit den festklemmenden Bällen, konnte ich auf meiner Speicherkarte auch entdecken - sogar im ziemlich gleichen Winkel :D.
Was im Übrigen gar nicht geht... Sekt verschütten!
Rutscht gut rein und macht's heute Abend besser - wir sehen uns dann nächsten Dienstag - die Messer lass' ich aber lieber daheim...